Arbeits- und Auftragszeiterfassung am Werkstatt-Terminal
Für die Bearbeitung komplexer Aufträge ist oft eine grosse Zahl von Arbeitsschritten notwendig. Deshalb ist eine manuelle Nachkalkulation unter Umständen sehr aufwendig. Mit der Arbeits- und Auftragszeiterfassung können auf einen Auftrag, resp. eine bestimmte Auftragsposition eine beliebige Anzahl Arbeitsrapporte resp. Maschinenstunden zugeordnet werden. Auf dem Internen Auftrag ist pro Auftragsposition ein Barcode aufgedruckt. Wird dieser am Terminal eingelesen, so kann sich der angemeldete Mitarbeiter einen bestehenden (geplanten) Rapport öffnen oder einen neuen Rapport erstellen. Mit dem Start/Stop-System wird die Arbeitszeit minutengenau gerechnet. Pausen unterbrechen den Rapport wie das Ausstempeln am Mittag oder am Abend. Die laufende Arbeit wird nach dem Einstempeln automatisch fortgesetzt, resp. am Folgetag wird automatisch ein neue Rapport erstellt.
Die Auftragszeiterfassung ist normalerweise kombiniert mit der Arbeitszeit-Erfassung (Stempeluhr). Diese Kombination erlaubt es die rapportierte Zeit der effektiven Arbeitszeit gegenüber zu stellen. Zu grosse Abweichungen können auf eine mangelhafte Rapportierung hinweisen.
Mit der Arbeitszeit-Erfassung erhält jeder Mitarbeiter eine Monatsabrechnung mit den gestempelten Arbeitszeiten, Abwesenheiten, Arbeitszeit- und Ferien-Saldo. Ferienliste oder andere Auswertungen erscheinen automatisch als Nebenprodukt der Arbeitszeiterfassung.
Im Ruhezustand ist am Werkstatt-Terminal ersichtlich, welche Mitarbeiter anwesend (eingestempelt) sind.